
Du Tier du! dein haarloser Schlangenleib räkelt sich unter meinen sanften Katzenbissen der Griff in in deine ungezähmte Rappenmähne lässt deine wölfischen Augen sich lusterwartend weiten du breitest deine schlanken Schwanenschwingen aus gehalten von der unbändigen Kraft meiner Löwenpranken schwer lieg ich auf dir, ruhig wie der lauernde Kaiman geöffnete Münder in ihrer Gier hungrigen Adlerjungen gleich Zungen umtanzen sich schmetterlingsflüchtig schlängeln aalgleich über lustschaudernde Körper berauscht stille ich meinen Durst an der Amphibienfeuchte deiner dargebrachten Quelle der dürstende Hyäne in brütender Steppenhitze gleich der durchdringende Schrei eines Falken, warst du das? ich stoß in dich, deine Tigerkrallen fleischen meinen Rücken greifende Hände an meiner Brust, die Warzen in deinen Papageienschnäbeln das laute Igelkeuchen durchdringt die Nacht ebenso der Krähenlaut tiefer, wie ein Pottwalgedanke, tiefer mit wuchtigem Schwanzschlägen im rhythmischem Fließen spielend nasser Robben Gleichklingend bis zur Erschöpfung des hetzenden Geparden Hände streichen begierlich über nerzweiche Häute Wir sind Beute und Jäger zugleich.

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